Bauwerke bestehen aus den unterschiedlichsten Baustoffen. Häuser oder auch Brücken, selbst die Straßen, auf denen wir fahren, sind ständiger Belastung ausgesetzt und müssen daher auch immer wieder kontrolliert werden. Nur auf diese Weise können schlimme Unfälle vermieden und Schadstellen an den Bauwerken erkannt werden. Dafür sind Baustoffprüpfer/-innen zuständig. Doch wie sieht die Zukunft dieses Berufs aus? Hat die Digitalisierung weitreichende Auswirkungen?

Die Ausbildung als Baustoffprüfer/-in

Gerade in den ersten Monaten der Ausbildung gibt es viel über die unterschiedlichen Baustoffe, die Zusammensetzungen und natürlich über die Böden und das Gestein zu lernen. Berechnungen und chemische Zusammensetzungen sind gerade in diesem Beruf wichtig. Daher sollten bereits vor der Ausbildung folgenden Interessen gegeben sein:

• Spaß an der Handarbeit
• technisches Verständnis
• sorgfältiges Arbeiten

Voraussetzung für die dreijährige Ausbildung ist der Realschulabschluss. Außerdem sollten die Schulfächer Mathe und Naturwissenschaften einen Schwerpunkt darstellen. Des Weiteren sollten die zukünftigen Azubis sehr flexibel sein und nicht auf feste und geregelte Arbeitszeiten Wert legen. Gerade dieser Beruf ist da sehr variabel.

So sieht der berufliche Alltag als Baustoffprüfer/-in aus

Es gibt viele Einsatzgebiete für diesen Beruf. Bevor ein Bauwerk gebaut wird, kommt der/die Baustoffprüfer/-in bereits zum Einsatz. Der Boden wird untersucht. Dafür werden unterschiedliche Proben entnommen und im Labor ausgewertet. Das geschieht bei kleinen Einfamilienhäusern genauso wie bei Bürogebäuden oder großen Lagerhallen. Auch bei neuen Straßen ist diese Probe vorab wichtig. Nur auf diese Weise kann die Tragfähigkeit des Bodens ermittelt werden. Das ist wiederum wichtig, damit der richtige Baustoff für das Gebäude ausgewählt werden kann.

Aber auch bereits bestehende Gebäude und Straßen können von Baustoffprüfern/-prüferinnen unter die Lupe genommen werden. Hier kann dann eine Ausbesserung oder bei Straßen ein neuer Belag empfohlen werden. Das ist wichtig, damit Unfälle und Schäden auf jeden Fall vermieden werden können. Der Job besteht also aus vielen unterschiedlichen Aufgaben. Zum einen arbeitet der/die Baustoffprüfer/-in im Freien und entnimmt Proben. Zum anderen ist aber auch die Arbeit im Labor und am Computer ein wichtiger Teil der alltäglichen Arbeit.

Das verdienen Baustoffprüfer/-innen im Jahr

Die Bezahlung und damit das Einkommen sind wichtig bei der Berufswahl. Natürlich stehen die Interessen und Wünsche an erster Stelle, jedoch ist das Gehalt wichtig, damit die Arbeitnehmer ihren Lebensunterhalt bestreiten können. In diesem Berufsfeld haben sie im Durchschnitt ein Einstiegsgehalt von 43.500€ brutto im Jahr. Nach 10 Jahren in diesem Job können sie ohne Weiterbildung durchaus auf jährlich 53.000€ brutto kommen.

Weiterbildungsmöglichkeiten im Berufsfeld Baustoffprüfer/-in

Der Grundstein ist mit der Ausbildung zum/zur Baustoffprüfer/-in gelegt. An diesem Punkt befinden sich die Arbeitnehmer jedoch erst am Anfang der Karriereleiter. Mit unterschiedlichen Qualifikationen können sie sich weiterbilden und somit ihren Horizont erweitern. Unterschiedliche Lehrgänge und Seminare im Berufsalltag sind wichtig, damit man immer auf den neusten Stand ist.
So kann sich beispielsweise als Ausbilder/-in qualifiziert werden. Aber auch der Weg des/der Meisters/Meisterin oder unterschiedliche Qualifizierungen als Techniker/-in sind hier keine Seltenheit.

Ist die Digitalisierung gefährlich für Baustoffprüfer/-innen?

Auf den ersten Blick scheint der Beruf mit seinen vielen unterschiedlichen Tätigkeiten nicht besonders von der Digitalisierung betroffen zu sein. Jedoch können viele Aufgaben automatisiert werden. Viele Tätigkeiten, die früher manuell erledigt werden mussten, können inzwischen von verschiedensten Programmen übernommen werden. Genau das macht den Beruf als Baustoffprüfer/-in langsam aber sicher überflüssig.

Folgende Kerntätigkeiten können automatisiert werden (Quelle: job-futuromat.iab.de):

• Entnahme der Proben
• Prüfung und Sicherung der Qualität
• Prüfung der Baustoffe
• Arbeiten im Labor
• chemische Untersuchungen und Messverfahren

Jobs mit Zukunft

Viele Menschen haben Bedenken, dass der erlernte Beruf in ein paar Jahren nicht mehr gefragt ist. Einige Berufe sind bereits ausgestorben, andere wurden angepasst und modernisiert. Auf dem Arbeitsmarkt ist das ein ganz natürlicher Vorgang. So entstehen viele neue Bereiche, in denen dann geschultes und qualifiziertes Personal notwendig ist. Ein Beispiel dafür ist der Bereich Online Marketing, der noch relativ neu am Arbeitsmarkt ist. Mit Teilen wie E-Commerce oder Augmented/Virtual Reality bieten sich hier unzählige Möglichkeiten, sich beruflich umzuorientieren.

Unsere Kurse zu Ihrem Erfolg

Ihre bisherigen Qualifikationen und die Ausbildung bieten eine sehr gute Grundlage für die digitale Arbeit. Je nachdem für welchen Bereich Sie sich interessieren, ist es jedoch wichtig, die kleinen Feinheiten zu kennen. Jede neue Aufgabe braucht eine gewisse Zeit des Lernens. Genau das können Sie mit unseren Kursen ganz bequem und einfach von zu Hause. Sie brauchen sich an keine festen Zeiten halten und sind vollkommen flexibel. Somit fällt Ihnen die Neuorientierung noch einfacher. Außerdem haben Sie die Möglichkeiten, die Kurse einfach mit Fördergeldern zu finanzieren. Nutzen Sie Ihre Chance und finden Sie den Job der Zukunft.

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