Große Kessel, wie sie zum Beispiel in einer Brauerei zu finden sind, Rohrleitungen oder auch Trinkwassertanks sind nur einige der Produkte, die Behälter- und Apparatebauer/-innen herstellen. Die Digitalisierung jedoch hat auch diesen Beruf fest im Griff. Wir haben uns angesehen, welche typischen Tätigkeiten Behälter- und Apparatebauer/-innen haben und, welche Alternativen es für die Zukunft gegen könnte:

Bedingungen für die Ausbildung als Behälter- und Apparatebauer-/in

Über einen Zeitraum von 3½ Jahren werden bei der dualen Ausbildung die wichtigsten Tätigkeiten gelernt. In der Berufsschule werden die theoretischen Grundlagen genau erläutert. Diese können dann im Betrieb direkt umgesetzt und somit auch vertieft werden. Die durchschnittliche Vergütung wird nach Ausbildungsjahren gestaffelt. Im ersten Lehrjahr bedeutet das eine Entlohnung von ungefähr 700€, die sich bis in das vierte Jahr auf ca. 850€ im Monat erhöht. Einige Grundlagen sollten jedoch bereits im Vorfeld vorhanden sein:

  • Geschick im Handwerk
  • Spaß an der Arbeit und der Technik
  • Teamfähigkeit

Das Wissen in den Schulfächern Technik bzw. Werken, Mathe und Physik sollte über dem Durchschnitt liegen.

Der Arbeitsablauf

Die Arbeit wird in unterschiedlichen Handwerksbetrieben ausgeführt. Firmen, die sich auf die Herstellung von Anlagen oder Teilen spezialisiert haben, bieten ebenso freie Arbeitsplätze an. Häufig findet nach der Ausbildung eine Übernahme statt, sodass ein Wechsel der Arbeitsstätte wegfällt.
Die typischen Tätigkeiten sind das Herstellen von Behältern oder Apparaten sowie das Zubehör für diese Produkte. Schweißen und Löten steht damit an der Tagesordnung. Auch das Montieren der Teile ist ein wichtiger Punkt im alltäglichen Ablauf. Nachdem die jeweiligen Stücke gefertigt wurden, müssen diese auf ihre Funktion überprüft werden. Auch diese Aufgaben wird von Behälter- und Apparatebauer-/innen übernommen. Erst wenn Behälter oder Apparate einwandfrei funktionieren und dicht sind, ist die Arbeit erfolgreich beendet. Der Vorteil ist das abwechslungsreiche Arbeitsfeld und immer wieder neue Aufgaben. Routine darf sich auch bei den ständig wiederkehrenden Arbeiten nicht einschleichen, da es auf Sorgfalt und Genauigkeit ankommt.

Wie hoch ist das Arbeitsentgelt für Behälter- und Apparatebauer-/innen

Gerade bei diesem Beruf ist es entscheidend, wie lange bereits als Behälter- und Apparatebauer-/in gearbeitet wurde. Mit steigender Erfahrung und Berufsjahren steigt auch das Gehalt. Im Durchschnitt liegt das jährliche Bruttoeinkommen bei ca. 40.000€. Ein gutes Einstiegsgehalt ist im Bereich von 30.000€ bis 35.000€ angesiedelt. In den neuen Bundesländern sind leichte Abweichungen nach unten zu sehen.

Welche Fort- oder Weiterbildungen sind bei dem Beruf möglich?

Nachdem die Ausbildung abgeschlossen wurde gibt es die Möglichkeit, verschiedene Weiterbildungen zu absolvieren. Als Techniker/-in der Fachrichtung Metallbautechnik zählen neben den handwerklichen Tätigkeiten dann auch Aufgaben wie Angebotserstellung, Montageüberwachung oder Kostenrechnung. Auch ein Studium kann in Betracht gezogen werden. Mit Studiengängen wie Maschinenbau oder Verfahrenstechnik können Absolventen sogar richtig etwas in der Branche bewegen.

Verdrängt die Digitalisierung diesen Beruf?

Das Gebiet eines Behälter- und Apparatebauer-in ist nicht sehr breit gefächert. Die Alternativen und Weiterbildungen sind ebenfalls begrenzt. Beides sind erste Faktoren für eine Sackgasse. Die Digitalisierung wird im Bereich Behälter- und Apparatebauer/-in immer stärkeren Einfluss ausüben. Die meisten Hauptaufgaben können durch Maschinen ersetzt werden. Hier liegt also eine starke Gefährdung durch die Digitalisierung vor.

Die Arbeiten können durch eine Maschine ersetzt werden (Quelle: job-futuromat.iab.de):

  • Maschinen- und Anlagenführung inkl. der Bedienung
  • Behandlung der Oberflächen
  • Arbeiten nach Zeichnungen
  • Der gesamte Bau von Behältern und Apparate
  • Blechverarbeitung
  • Montage der Teile
  • Schweißnaht- und Qualitätsprüfungen
  • Schablonen fertigen

Alternativen und Jobs mit Zukunft

Die Digitalisierung wird häufig sehr negativ aufgefasst. Das ist jedoch genau die falsche Art, diesen Vorgang zu beschreiben. Computer und auch Roboter gehören seit einiger Zeit zu unserem Leben dazu. Genauso ist es auch mit dem Internet. Immer mehr Menschen erkennen die Vorzüge von Online Marketing und den damit verbundenen Vorteilen. Die Tatsache, dass Berufe aussterben und neue Jobs entstehen, ist bereits seit vielen Jahrzehnten gegeben. Ändern kann man das nicht, jedoch kann man einige Vorteile aus diesem Phänomen ziehen. Alternativen und neue Möglichkeiten von Berufen und Karrieren bietet das Online Marketing reichlich. Man muss nur den Mut fassen einen neuen Karriereweg einzuschlagen.

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