Nichts ist im Sommer schöner als ein Eis der Lieblingseisdiele. Aber wer macht dieses köstliche Dessert? Das ist Spezialgebiet von Eiskonditoren/-konditorinnen. Hierbei handelt es sich jedoch um einen Weiterbildungsberuf, der stark von der Digitalisierung betroffen ist. Wir haben uns genauer angesehen, welche Bereiche und Tätigkeiten besonders gefährdet sind:

Allgemeine Informationen

Für die Absolvierung der Weiterbildung als Eiskonditor/-in ist in der Regel eine abgeschlossene Ausbildung im Konditorenhandwerk oder in der Speiseeisherstellung erforderlich.

Welche Tätigkeiten und Einsatzgebiete gehören zu diesem Beruf?

Allgemein gesagt sind Eiskonditoren/-konditorinnen nicht nur für die Herstellung von Eiscreme verantwortlich, sondern produzieren auch eine Vielzahl verschiedener Eisprodukte wie Eiscremekuchen, Eisbomben und verschiedene halbgefrorene Lebensmittel.
Bevor sie mit dem Prozess beginnen, müssen sie die notwendigen Rohstoffe und Zusatzstoffe beschaffen werden, um den perfekten Geschmack und die perfekte Textur zu erhalten. Eiskonditoren/-konditorinnen kochen und pasteurisieren diese und lassen sie bei Raumtemperatur abkühlen. Danach wird die entstandene Masse für den weiteren Prozess verwendet. Verschiedene Geschmacksrichtungen werden u.a. mit Hilfe der Verwendung von Früchten und Nüssen erreicht. Da sie in der Lebensmittelindustrie arbeiten, sind sowohl Hygiene als euch Sicherheitsvorschriften von höchster Priorität. Die Desinfektion und Reinigung der Maschinen gehören aus diesem Grund ebenfalls zu den alltäglichen Aufgaben eines/einer Eiskonditors/-konditorin.
Beschäftigung finden sie in Eisdielen, Konditoreien, großen Hotels und Restaurants.

Durchschnittliches Bruttoeinkommen

Im Durchschnitt verdient ein/e Eiskonditor/-in rund 41.000€ brutto im Jahr. Dieser Betrag ist dabei jedoch abhängig von verschiedenen Faktoren. So beeinflusst zum Beispiel die Unternehmensgröße oder die Branche diese Summe entweder positiv oder negativ.

Die Auswirkung der Digitalisierung auf diesen Beruf

Wie viele andere Berufe gilt auch dieser Beruf aufgrund des raschen technologischen Fortschritts, durch den viele Tätigkeiten in diesem Berufsfeld unter dem Einfluss der Digitalisierung stehen, als gefährdet. Laut Job-Futuromat liegt die Automatisierbarkeit bei nur rund 50%. Allerdings können trotzdem rund 4 von 8 typischen Aufgaben eines/einer Eiskonditors/-konditorin von modernen Maschinen übernommen werden. Das offenbart den Knackpunkt: Je mehr Tätigkeiten von Maschinen übernommen werden können, desto weniger manuelle Arbeit wird benötigt. Oftmals erfüllt der Mensch dann nur noch eine Überwachungstätigkeit.

Derzeit sind diese Bereiche betroffen:

  • Modellieren
  • Milchverarbeitung
  • Arbeit nach Rezeptur
  • Speiseeis

Jobs mit sicherer Zukunft

Um sich vor dem digitalen Wandel und einer drohenden Arbeitslosigkeit zu schützen, lohnt sich ein Blick in die Zukunft. Welche Jobs werden mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit an Nachfrage gewinnen? Hier fällt die Antwort ziemlich leicht, denn die Digitalisierung öffnet die Türen zu den Jobs, die von der Automatisierung leben. Und da die Digitalisierung noch lange nicht an ihrem Höhepunkt angekommen ist, kann man ziemlich sicher sein, dass dies zukunftssichere Alternativen sind. Ganz vorn mit dabei ist natürlich die Onlinebranche. Wer liest heutzutage noch Zeitung? – wahrscheinlich deutlich weniger als die, die am Handy die News checken. Und genau aus diesem Grund haben diese Jobs eine Zukunft.

Unsere Kurse

Um Ihnen den Einstieg in die digitale Welt so einfach wie möglich zu gestalten, haben wir eine Reihe von Weiterbildungsangeboten entwickelt. Mit diesen Fernlernkursen können Sie sich flexibel, neben der Arbeit weiterbilden. Über unsere moderne Lernplattform startIQ haben Sie die Möglichkeit, sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen und zu vernetzen. Außerdem erhalten Sie einen lebenslangen Zugriff auf die Unterlagen. Zu guter Letzt erhalten Sie bei erfolgreichem Beenden ein IHK-Zertifikat, mit welchem sich Ihnen attraktive Karrierechancen eröffnen.

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