Wer kennt es nicht: Man liegt gemütlich auf der Couch und surft am Handy und plötzlich ist das Internet weg! Manchmal handelt es sich nur um eine kleine Störung, manchmal ist ein größeres Problem, welches sich nicht von allein beseitigt. Elektroniker/-innen für Informations- und Telekommunikationstechnik sind dann die Leute vom Fach, die sich darum kümmern. Aber auch dieser Beruf hat eine ungewisse Zukunft. Welche Bereiche könnten vielleicht von der Digitalisierung betroffen sein und was gibt es für Alternative? Die Antworten darauf findet ihr im folgenden Text.

Ausbildung und Voraussetzungen

Der Beruf Elektroniker/-in für Informations- und Telekommunikationstechnik beschäftigt sich mit elektronischen Kommunikations- und Sicherheitssystemen. Die Ausbildung geht über 3½ Jahre und das monatliche Bruttogehalt in der Ausbildungszeit bewegt sich zwischen ungefähr 700€ und 1.200€. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung zum/zur Elektroniker/-in für Informations- und Telekommunikationstechnik sind:

  • Technisches Verständnis
  • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein
  • Umsicht
  • Geschicklichkeit
  • Interesse an moderner Kommunikation
  • Teamfähigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Verständnis für Mathe, Physik und Informatik

Was sind typische Tätigkeiten und Einsatzbereiche eines/einer Elektroniker/-in für Informations- und Telekommunikationstechnik?

Elektroniker/-innen für Informations- und Telekommunikationstechnik spezialisieren sich auf die klassische Netzwerktechnik in Kupfer und Glasfaser. Außerdem beinhaltet der Beruf die Installation, Inbetriebnahme und Wartung von Kommunikationssystemen (Telefon-, Überwachung-, Alarm- und Brandmeldeanlagen). Sollten Geräte nicht einwandfrei funktionieren, so zählen auch technische Inspektionen, Reparaturen und Wartungsarbeiten zu den Tätigkeitsfeldern. Wie oben schon erwähnt, ist eine gute Kommunikationsfähigkeit von Wichtigkeit, denn Kundenwünsche müssen erkannt und umgesetzt werden.
Typische Branchen und Einsatzbereiche sind Betriebe des Elektrotechnikerhandwerks, Netzbetreiber und Hersteller von Büromaschinen und EDV-Anlagen. Desweiteren können Elektroniker/-innen für Informations- und Telekommunikationstechnik in Ausbaubetrieben, die Kabel, Beleuchtungs- und Signalanlagen installieren, beschäftigt werden. Sie sind also auch für die allgemeine Sicherheit verantwortlich.

Durchschnittliches Jahresgehalt

Das jährliche Bruttogehalt beläuft sich aktuell auf ungefähr 44.000€. Dies ist allerdings nur ein Richtwert und kann auch deutlich geringer oder höher ausfallen. Abhängig ist die Summe von bestimmten Faktoren, wie zum Beispiel: Berufserfahrungen, Unternehmensgröße, Branche und Leistungserbringung.

Weiterbildung und Karriere

Nach der abgeschlossenen Ausbildung bieten sich allerdings auch einige Möglichkeiten, um sich weiterzubilden. Zum Beispiel gibt es die Weiterbildung zum Informationstechnikermeister, zum Industriemeister oder zum technischen Fachwirt.
Neben vielen Weiterbildungsarten ist natürlich auch ein Studium nicht außer Acht zu lassen. Nach einem Meisterabschluss, welcher als Hochschulzugangsberechtigung zählt, kann ein ingenieurwissenschaftliches Studium angestrebt werden.
Gewisse Weiter- und Fortbildungen sind aber auch im Beruf Elektroniker/-in für Informations- und Telekommunikationstechnik notwendig. Durch die fortschreitende Digitalisierung müssen die Mitarbeiter immer auf dem neusten Stand der Technik sein.

Gefährdete Bereiche – Digitalisierung und Automatisierung

Elektroniker/-in für Informations- und Telekommunikationstechnik zählt zu den bedrohten Berufen. Die Beschäftigtenzahl ist seit Ende 2012 um 10% gesunken. Die Wahrscheinlichkeit, dass Teile dieses Berufsbildes früher oder später automatisiert werden, liegt bei fast 100%, denn 8 von 8 typischen Aufgaben in diesem Berufsfeld können durch Maschinen ersetzt werden (Quelle: job-futuromat.iab.de).

Diese Bereiche sind dabei besonders stark von der Digitalisierung betroffen:

  • Elektronik
  • Montage (Elektrotechnik)
  • Melde- und Signalanlagen, -technik
  • Sendeanlagen, -technik
  • Elektrotechnik
  • Informations-, Computertechnik
  • Nachrichten-, Kommunikationstechnik
  • Hardware- und Softwareinstallation

Jobs mit Zukunft

Nun stellt sich also die Frage, ob und in welchem Ausmaß dieser Beruf von hochmodernen Maschinen übernommen werden kann. Hier lohnt sich eine Recherche nach derzeit nachgefragten Berufen. Schnell wird klar, dass die Digitalisierung nicht nur Nachteile für gefährdete Berufe mit sich bringt. Es gibt eine Reihe von Bereichen und Branchen, die in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen haben. Ein großer Bereich dabei ist das Internet, denn es bietet unzählige Möglichkeiten sich beruflich weiterzuentwickeln.

Unsere Kurse

Um Sie bestens auf die digitale Zukunft vorzubereiten, bieten wir eine Reihe von Weiterbildungen an. In unserer heutigen schnelllebigen Zeit kann es durchaus vorteilhaft sein, sich einen Plan B zurecht zu legen. Sei es, um sich ein zweites Standbein aufzubauen oder, weil der Wunsch, in eine andere berufliche Richtung zu gehen, besteht.
Mit dem erfolgreichen Beenden einer unserer Weiterbildung erhalten alle Teilnehmer ein IHK-Zertifikat, mit welchem sich attraktive Karrierechancen eröffnen.

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