Ein riesiger Hafen, unzählige Container und eine Vielzahl von Schiffen – so sieht der Arbeitsplatz von einer Fachkraft für Hafenlogistik aus. Aber auch in diesem Berufsfeld ist die Digitalisierung deutlich spürbar. Aber welche Bereiche genau sind betroffen und was macht eigentlich eine Fachkraft für Hafenlogistik? Wir haben uns das mal angeschaut:

Wie lange dauert die Ausbildung und welche Voraussetzungen sollte man erfüllen?

Die Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik erstreckt sich über 3 Jahre. Während dieser Zeit verdienen die Auszubildenden zwischen 500€ und 700€. Für diesen Beruf gibt es eine Reihe von Voraussetzungen, die eine ausschlaggebende Rolle spielen:

  • Organisatorische Fähigkeiten
  • Koordinationsfähigkeit
  • Belastbarkeit
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Umsicht
  • Verantwortungsbewusstsein

Tätigkeit und Einsatzbereiche

Die Kerntätigkeit einer Fachkraft für Hafenlogistik ist die Begrüßung der Schiffe, die in den Hafen einfahren. Sie wissen, welches Schiff welche Art von Ladung an Bord hat und worauf geachtet werden sollte. Die Überprüfung auf Vollständigkeit und Qualität der Waren und die der Frachtpapiere fällt ebenfalls in ihren Zuständigkeitsbereich. Um den vorhandenen Platz an den Häfen optimal nutzen zu können, erstellen Fachkräfte für Hafenlogistik, auf Basis der Maße und Gewichte der Güter, Stau- und Ladepläne.
Neben der Tätigkeit direkt im Hafen arbeiten sie auch in Büros mit verschiedenen Papieren, wie beispielsweise Versandpapiere, und pflegen die Daten in den Computer ein.
Im Allgemeinen arbeiten Fachkräfte für Hafenlogistik in Seen- oder Binnenhäfen, in Reedereien oder in Betrieben der Warenkontrolle.

Was verdient eine Fachkraft für Hafenlogistik?

Das aktuelle durchschnittliche Jahresgehalt liegt bei 35.000€ brutto. Diese Summe ist jedoch abhängig von bestimmten Faktoren, wie die Berufserfahrung oder der Standort des Betriebes. Sie kann aufgrund dessen geringer aber auch höher ausfallen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Nachdem die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen wurde, gibt es einige Möglichkeiten, sich weiterzubilden.
Zum Beispiel kann der technische Fachwirt absolviert werden, um Aufgaben im mittleren und oberen Führungsbereich zu erledigen.
Die Prüfung zum Logistikmeister ist eine weitere Weiterbildungsmaßnahme. Nach dieser Prüfung gehört die Planung, Steuerung und Überwachung der Warenabwicklung zu den alltäglichen Aufgaben.
Wie nach jeder Ausbildung kann auch ein Studium im Anschluss absolviert werden.

Ist der Beruf Fachkraft für Hafenlogistik ein bedrohter Beruf?

Laut Job-Futuromat zählt dieser Beruf zu den bedrohten Berufen. In der Zukunft kann es durchaus möglich sein, dass viele typische Tätigkeiten einer Fachkraft für Hafenlogistik in der Form nicht mehr existieren werden. Natürlich können sich durch die Digitalisierung auch neue Tätigkeitsfelder bilden, jedoch ist die Tatsache, dass Tätigkeiten wegfallen, mit einer höheren Wahrscheinlichkeit und Sicherheit gegeben, als die Tatsache, dass sich neue Tätigkeiten eröffnen. Intelligente Lagerhaltungssysteme ersetzen immer mehr die menschliche Arbeitskraft und Aufgaben mit Planungs-, Steuerungs- und Überwachungsfunktionen werden vermehrt von digitalen Lösungen übernommen, denn auch die hohen Einsparungspotentiale, die durch die Digitalisierung möglich sind, sollten nicht außer Acht gelassen werden.

Diese Bereiche sind im Berufsbild der Fachkraft für Hafenlogistik besonders betroffen:

  • Wiegen
  • Ladungs- und Umschlagtechnik
  • Seegüterkontrolle
  • Zollvorschriften, Zollabwicklungen
  • Stauen, Beladen (Schiff)
  • Abrechnung
  • Warenannahme, Wareneingangskontrolle
  • Hafenumschlag

Jobs mit Zukunft

Neben den aussterbenden Berufen gibt es auch eine Vielzahl von Jobs mit Zukunft. Denn auf der einen Seite verdrängt die Digitalisierung viele Bereiche, auf der anderen Seite eröffnen sich allerdings auch neue Chancen und Berufsfelder. Ein ganz großer Bereich mit einer riesigen und stetig steigenden Nachfrage ist die Online-Branche. Das Internet boomt, es gibt kaum noch Menschen, und dabei spielt die Generation fast gar keine Rolle mehr, die noch kein Smartphone haben oder noch nie etwas online bestellt haben. Um also in der heutigen Gesellschaft und Wirtschaft Erfolg zu haben, muss man mit der Zeit gehen.

Unsere Kurse

Um Ihnen den Start in eine digitale Zukunft so einfach wie möglich zu gestalten, bieten wir eine Reihe von Weiterbildungskursen an. So können Sie sich ein zweites Standbein aufbauen oder einen neuen Berufsweg einschlagen und das alles ganz unkompliziert berufsbegleitend. Auf unserer modernen Online-Lernplattform startIQ können Sie auf alle Kursinhalte zugreifen und sich zusätzlich mit anderen Kursteilnehmern und Dozenten zur Absprache vernetzen.
Nach dem erfolgreichen Beenden der Weiterbildung erhalten die Teilnehmer ein anerkanntes IHK-Zertifikat,  mit welchem sich Ihnen attraktive Karrierechancen eröffnen.

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