Fertiggerichte, die man schnell zubereiten kann, wenn man nach der Spätschicht nach Hause kommt, unglaublichen Hunger hat und gleichzeitig so müde ist, dass man wohl möglich am Herd einschlafen würde. Doch was steckt eigentlich hinter der rettenden Mahlzeit? Als Fachkraft für Lebensmitteltechnik wirkt man an der Herstellung mit. Jedoch wird die Digitalisierung früher oder später auch diesen Beruf erreichen und manuelle Arbeit durch maschinelle Arbeit ersetzen – wenn es nicht schon geschehen ist. Wir haben uns das Ganze mal etwas genauer angesehen:

Ausbildung und Anforderungen

Um Fachkraft für Lebensmitteltechnik zu werden, sind 3 Jahre Ausbildungszeit notwendig. Während dieser Jahre verdienen die Azubis zwischen 500€ und 700€. Einige wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung sind zu beachten:

  • Sorgfalt
  • Entscheidungsfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • technisches Verständnis
  • Mathematik- und Chemiekenntnisse

Was sind typische Tätigkeiten und Einsatzbereiche einer Fachkraft für Lebensmitteltechnik?

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik sind für die Herstellung von Nährmitteln oder Feinkost zuständig. Hierbei handelt es sich um fast ausschließlich automatisierte Vorgänge.
Sie untersuchen die Rohstoffe und richten die Maschinen für den bevorstehenden Prozess ein. Verschiedene Zutaten geben sie dann im Prozess dazu und überwachen diesen dann. Auch die Verpackung der fertigen Produkte fällt in ihren Aufgabenbereich.
In diesem Beruf sind Hygienevorschriften und Qualitätskontrollen sehr wichtig, die durch die Fachkräfte für Lebensmitteltechnik übernommen werden.
Beschäftigung finden sie in erster Linie in der Fisch-, Fleisch, oder Obst- und Gemüseverarbeitung, in Großbäckereien oder in der industriellen Herstellung. Dabei verrichten sie ihre Arbeit in Produktionshallen oder Labors.

Was verdient eine Fachkraft für Lebensmitteltechnik?

Das durchschnittliche Bruttojahresgehalt liegt derzeit bei ungefähr 34.000€. Dieser Betrag hängt jedoch von vielen Faktoren ab (Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Branche, Standort, …) und kann aus diesem Grund höher, allerdings auch niedriger ausfallen.

Weiterbildungen und Perspektiven

Mit der Weiterbildung als Meister/-in steht für den/die Arbeitnehmer/-in wesentlich mehr Verantwortung auf dem Plan. Sowohl Produktion verkaufsfertiger Produkte als auch die Überwachung der Prozesse sind Aufgaben eines/einer Meisters/Meisterin.
Als Meister/-in steht der Selbstständigkeit nichts mehr im Weg.
Mit dem Erlangen der Hochschulzugangsberechtigung kann auch ein Studium im Bereich Lebensmitteltechnik absolviert werden.

Bedroht die Digitalisierung diesen Beruf?

Dass die Digitalisierung von Jahr zu Jahr schneller voran schreitet ist kein Geheimnis. In diesem Beruf beträgt die Automatisierbarkeit 100%, denn 6 von 6 typischen Aufgaben können jetzt schon modernen Maschinen ersetzt werden (Quelle: job-futuromat.iab.de). Der Mensch hat also schon teilweise nur noch eine Überwachungstätigkeit. Diese Rate deutet zwar darauf hin, dass der Beruf aussterben wird, ganz genau kann man dies jedoch nicht sagen. Klar ist allerdings, dass es einen Wandel auf dem Arbeitsmarkt geben wird.

Folgende Tätigkeiten sind besonders von der Digitalisierung betroffen:

  • Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung
  • Konservierungstechnik
  • Obst- und Gemüseverarbeitung
  • Roh- und Fertigmassen herstellen und verarbeiten
  • Arbeit nach Rezeptur
  • Verpacken

Jobs mit Zukunft

Nun haben wir hier fast nur Nachteile der Digitalisierung diskutiert. Jedoch birgt sie auch jede Menge Chancen. So erfreuen sich Bereiche, wie die Online-Branche, seit ein paar Jahren einer immer stärker wachsenden Nachfrage. Es ist auch nicht unwahrscheinlich, dass in der Zukunft noch mehr neue Bereich entstehen werden, die natürlich durch geschultes und qualifiziertes Personal besetzt werden müssen.
Während die Zukunft ungewiss ist und man nie genau sagen kann, wann der nächste große Durchbruch in der Digitalisierung geschehen wird, sollte man sich Gedanken um die eigene berufliche Zukunft machen. Vielleicht ist es nicht verkehrt, sich ein zweites Standbein aufzubauen, als Absicherung.

Unsere Kurse

Aus diesem Grund haben wir Weiterbildungskurse entwickelt, mit denen wir Ihnen den ersten Schritt in Richtung der digitalen Welt einfach machen möchten.
Sie können Ihrer beruflichen Tätigkeit weiterhin nachgehen, denn unsere Kurse finden alle online statt. Auf unserem Online-Campus startIQ haben sie Möglichkeit, sich mit anderen Kursteilnehmern zu vernetzen. Außerdem erhalten Sie einen lebenslangen Zugriff auf die Lernunterlagen, sodass Sie Ihr Wissen auffrischen können, wann auch immer Sie wollen.

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