Die Auswahl an Farbe und Material, wenn es um den Innenraum bei Autos geht, ist riesig. Welche Farbe soll das Armaturenbrett haben, wie soll der Fahrzeughimmel aussehen und aus welchem Material soll die Türverkleidung bestehen? Mit diesen Thematiken beschäftigen sich Fahrzeuginnenausstatter/-innen. Welche Auswirkungen die Digitalisierung auf diesen Beruf hat, haben wir uns im Folgenden ein wenig genauer angesehen:

Voraussetzungen für die Ausbildung als Fahrzeuginnenausstatter/-in

Die Ausbildung als Fahrzeuginnenausstatter/-in erstreckt sich über drei Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen kann diese auch auf zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Damit das Lernen der unterschiedlichen Handgriffe und Techniken sowie auch der theoretische Teil nicht schwerfällt, sollten folgenden Faktoren vorhanden sein:

• Handwerkliches Geschick
• Sorgfalt und Genauigkeit
• Verständnis für Technik

Aber auch die Theorie spielt eine wichtige Rolle zum erfolgreichen Abschließen der Ausbildung. Gute Zensuren in den Fächern Mathe und Technik sind dabei nicht nur hilfreich, sondern auch notwendig.

Der Arbeitsalltag als Fahrzeuginnenausstatter/-in

Der Fahrzeughimmel, das Beziehen des Armaturenbretts und sogar der Fußboden fällt in das Aufgabengebiet der Fahrzeuginnenausstatter/-in. Dabei geht es nicht immer nur um Autos. Busse, Lkws, Schiffe, Züge und so ziemlich alle Transportmittel werden von Fahrzeuginnenausstatter/-innen bearbeitet. Je nachdem, in welchem Betrieb sie arbeiten, handelt es sich hier um Sonderanfertigungen für den Kunden oder Fließbandarbeit für große Konzerne.

Das Schneiden, Vernähen und Kleben gehört zu den täglichen Aufgaben. Hier werden Lederarten, verschiedene Stoffe oder Polstermaterialien genutzt. Sorgfalt und Genauigkeit sind dabei wichtige Faktoren. Vom Zuschneiden bis zum Einsetzen in die Fahrzeuge darf es keine Abweichungen geben. Am Ende muss alles ganz genau passen und sich harmonisch in das Gesamtbild einfügen.

Das jährliche Gehalt

In jedem Beruf spielt nicht nur die Leidenschaft, sondern natürlich auch das monatliche Einkommen eine wichtige Rolle. Arbeitnehmer müssen später von ihrem Beruf leben können. Im bundesweiten Durchschnitt liegt das jährliche Einkommen bei ca. 44.800€ brutto. Hier gibt es jedoch Abstufungen. Die Summe ist somit abhängig von Unternehmensstandort, Unternehmensgröße und Berufserfahrungen der Arbeitnehmer/-innen.

Qualifizierungen und Weiterbildung im Bereich Fahrzeuginnenausstatter/-in

Nach einigen Jahren der Berufserfahrung kann die Weiterbildung als Industriemeister/-in absolviert werden. Nun zählen Verantwortungen im Bereich Personal zu den täglichen Aufgaben. Soll es eher in Richtung Technik gehen, dann ist die Weiterbildung als Techniker/-in eine Möglichkeit, die Karriereleiter weiter nach oben zu klettern.

Ist der Beruf Fahrzeuginnenausstatter/-in von der Digitalisierung betroffen?

Fahrzeuge sind im alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Jeder Innenraum ist mit Stoff und Polstern versehen. Da ist es kaum denkbar, dass der Beruf Fahrzeuginnenausstatter/-in von der Digitalisierung betroffen sein kann. Es geht hierbei jedoch um einzelne Arbeitsschritte, die den Menschen als Arbeitskraft nicht mehr benötigen. Aktuell greift die Technik noch nicht zu sehr in den Beruf ein, jedoch kann das in Zukunft ganz anders aussehen.

Die Arbeitsschritte können früher oder später der Digitalisierung zum Opfer fallen (Quelle: job-futuromat.iab.de):

• Nähen
• Zuschneiden
• Polstern
• Konfektionieren
• Federsysteme für Polster herstellen
• Vorpolstern

Jobs mit Zukunft

Während die Liste der aussterbenden Berufe immer länger wird, gesellen sich allerdings auch zunehmend mehr Berufe auf die Liste der Jobs mit Zukunft. Die Technik schreitet mit großen Schritten voran und es eröffnen sich immer mehr Möglichkeiten einen Job zu finden, der auch für die nächsten Jahre eine sichere Zukunft hat. Ein Beispiel dafür ist das Online Marketing. Kaum ein Unternehmen kann in der heutigen Zeit noch ohne eine gute Onlinepräsenz überleben. Wenn man überlegt, wie viele Menschen sich über Dienstleistungen und Produkte im Internet informieren, dann wird schnell klar, dass die Unternehmen, die weiterhin auf Offline-Kampagnen setzen, nicht mit der Zeit gehen.
Umso wichtiger ist es, geschultes Personal für die immer bedeutenderen Bereiche im digitalen Bereich zu haben.

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