Rot, blau oder auch schwarz – Fahrzeuge haben die verschiedensten Farben. Optik ist ein Punkt, der bei vielen Menschen die Kaufentscheidung stark beeinflusst. Die Farbe und damit der erste Eindruck vom möglicherweise neuen Auto muss einfach stimmen. Genau an dieser Stelle kommen Fahrzeuglackierer/-innen ins Spiel, die für den passenden Lack sorgen. Individuelle Designs und ausgefallene Farben sind genau das, was Kunden sich wünschen. In diesem Beruf gibt es vielfältige künstlerische Aufgaben. Doch welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf dieses Berufsbild?

Die Ausbildung als Fahrzeuglackierer/-in

Während der Ausbildung wird nicht nur das Grundwissen zum Lackieren vermitteln. Es geht in den drei Jahren um das Design und bestimmte Effekte. Beschriftungen, Teillackierungen oder Akzente setzen gehören ebenfalls zu diesem Beruf. Bevor die Ausbildung begonnen werden kann, sollte man sich über mögliche Voraussetzungen im Klaren sein:

• ein gutes technisches Verständnis
• Koordination zwischen Augen und Händen muss stimmen
• Sorgfalt
• Kreativität

Einem Fahrzeug die passende Farbe zu verpassen hört sich erst mal sehr einfach an. Der schulische Teil während der Ausbildung ist jedoch ebenso wichtig. Gute Noten in den Fächern Werken/Technik, Chemie und Mathe sind wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Lehre.

Der Arbeitsalltag von Fahrzeuglackierer/-innen

Grundsätzlich geht es darum, dass Fahrzeugen ein passender Anstrich verliehen wird. Das hört sich im ersten Moment ein wenig eintönig an. Das ist diese Arbeit jedoch in keinem Fall. Neben den normalen Lackierungen gehört auch das Lackieren von einzelnen Bauteilen zu den Aufgaben. Sonderanfertigungen und spezielle Wünsche der Kunden werden genauso umgesetzt wie einfarbige Standardlackierungen. Der Beruf ist durch die individuellen Wünsche sehr vielfältig.

Auch das Montieren und Demontieren von bestimmten Fahrzeugteilen vor bzw. nach der Lackierung fallen in den Bereich der Fahrzeuglackierer/-innen. Neben dem Schleifen und Grundieren gibt es unterschiedliche Techniken, mit denen die Beschriftung oder auch die Lackierungen aufgetragen werden kann. Schablonen und Muster sorgen dabei für etwas Abwechslung. Kurz vor der Fertigstellung ist die Versiegelung und damit Konservierung sehr wichtig. Erst nach diesen ganzen Arbeitsschritten gilt das Projekt als beendet.

Jährliches Bruttogehalt

Geht es um das Gehalt, dann gibt es immer Unterschiede zwischen Arbeitgebern, Unternehmensstandort oder Unternehmensgröße. Dabei kann sowohl bei einem großen Autokonzern als auch in einer kleinen Lackiererei gearbeitet werden. Bereits diese Wahl kann die Gehaltshöhe deutlich beeinflussen. Im Durchschnitt verdienen Fahrzeuglackierer/-innen um die 27.600€ brutto im Jahr, wenn sie als Berufseinsteiger beginnen.

Diese Weiterbildungen sind im Bereich Fahrzeuglackierer/-in möglich

Direkt nach der Ausbildung besteht die Möglichkeit, sich auf ein Gebiet zu spezialisieren. In dem jeweiligen Bereich kann dann der/die Fachwirt/-in erworben werden. Je mehr Gebiete abgedeckt sind, desto höher ist die Chance, in dem Beruf dauerhaft Erfolg zu haben. Es besteht außerdem die Option, die Qualifizierung als Meister/-in zu durchlaufen. Ein Studium kann ebenso ein Sprungbrett zu einer erfolgreichen Karriere darstellen. Es gibt also einige Möglichkeiten die Karriereleiter nach oben zu klettern.

Ist die Digitalisierung eine Gefahr für den Beruf Fahrzeuglackierer/-in?

Es gibt bereits viele Maschinen, die die Arbeit der Menschen übernehmen können. Gerade in der Branche der Fahrzeuge werden immer mehr Prozesse in der Herstellung automatisiert. Ähnlich ist es so auch im Bereich Fahrzeuglackierer/-in. Viele der täglichen Arbeiten können schon von Maschinen übernommen werden. Auch zukünftig wird die Technik so weit voranschreiten, dass immer mehr Tätigkeiten die manuelle Arbeitskraft des Menschen nicht mehr benötigen.

Kerntätigkeiten, die bereits heute automatisiert werden können (Quelle: job-futuromat.iab.de):

• Beschriftung der Fahrzeuge
• Lackierungen von Fahrzeugen
• Schutz vor Korrosion
• Lackieren
• Grundieren
• Schleifen
• Versiegeln

Jobs mit Zukunft

Es gibt viele Gründe, warum Menschen den Beruf wechseln möchten. Bei einigen ist es der Bauch, der entscheidet, bei anderen der Kopf. Manchmal wird man aber auch gezwungen, sich neu zu orientieren. Die Digitalisierung ist in diesem Fall Fluch und Segen zu gleich. Der alte Beruf kann dieser zum Opfer gefallen sein. Gleichzeitig bringt sie jedoch auch neue Chancen mit sich. Wenn Sie sich beispielsweise einmal im Internet umschauen, dann entdecken Sie die zahlreichen Möglichkeiten, die das World Wide Web bietet. Und das nicht nur hinsichtlich der Freizeit, sondern auch in Bezug auf berufliche Perspektiven. Gerade der Bereich Online Marketing ist vielseitig und zukunftsorientiert.

Unsere Kurse

Ein neuer Beruf bedeutet auch immer eine neue Herausforderung. Häufig ist der Wechsel nicht so einfach und Sie müssen sich das neue Wissen parallel zum alten Job aneignen. Mit Familie und Beruf bleibt so wenig Zeit für Ihr Vorhaben. Mit unseren Kursen ist das jedoch kein Problem. Bei uns finden Sie nicht nur flexible Angebote, sondern auch genau die Unterstützung, die Sie in solchen Situationen benötigen – denn unsere Kurse finden online statt und bieten Ihnen viele Möglichkeiten der freien Zeiteinteilung.

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