Der nächste Urlaub ist schon gebucht, der Flug geht planmäßig ab und es warten Palmen und Strand. Doch wer sorgt eigentlich dafür, dass das Flugzeug in einem einwandfreien Zustand ist? Fluggeräteelektroniker/-innen sorgen dafür. Doch ob es diesen Beruf in der Form auch in der Zukunft noch geben wird, ist unklar. Wir haben mal geschaut, was überhaupt alles zu den Tätigkeiten eines/r  Fluggeräteelektroniker/-in gehört und, welche Chancen es geben könnte.

Ausbildung und Voraussetzungen

Wer eine Ausbildung zum/zur Fluggeräteelektroniker/-in machen möchte, der muss in der Regel 3½ Jahre lernen. Während der Ausbildung bewegt sich das Gehalt zwischen 800€ und 1100€. Spezifische Voraussetzungen für diesen Beruf gibt es nicht, allerdings sollte man einige Interessen mitbringen, wie zum Beispiel:

  • Verantwortungsbewusstsein
  • Sorgfalt
  • Interesse an Flugzeugen (Innenleben)
  • Stressresistenz
  • Belastbarkeit
  • Teamfähigkeit
  • Mathe- und Physikkenntnisse

Einsatzgebiete und Tätigkeiten eines/einer Fluggeräteelektroniker/-innen

Zu den wesentlichen Aufgaben der Fluggeräteelektroniker/-innen gehört die Installation von elektrischen und elektronischen Baugruppen, Geräten und Systemen für die Luftfahrttechnik, sowie die Inbetriebnahme, Überprüfung, Einstellung, Instandhaltung und Auswechslung der Geräte. Anschlüsse, Bordbatterien und Steckverbindungen werden regelmäßig kontrolliert. Die Sicherheit in der Luft- und Raumfahrtindustrie spielt eine ganz besonders große Rolle, genauso wie die strikte Einhaltung von Schrittfolgen und Genauigkeit.
Fluggeräteelektroniker/-innen arbeite typischerweise in Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie und bei Fluggesellschaften. Allerdings findet man sie auch in Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten von Flughäfen oder bei der Bundeswehr.

Was verdient ein/e Fluggeräteelektroniker/-in durchschnittlich im Jahr?

Dass mittlere Jahresgehalt liegt aktuell bei 40.000€ brutto. Allerdings hängt diese Summe stark von vielen Faktoren ab, wie beispielsweise von der Berufserfahrung oder der Branche. So kann der Verdienst auch geringer oder höher ausfallen.

Was gibt es für Karrieremöglichkeiten?

Da auch nach der Ausbildung eine stetige Fortbildung erfolgen muss, um permanent auf dem neusten Stand der Technik zu sein, ist das Lernen nach Beendigung der Ausbildung nicht vorbei.
Allerdings gibt es auch eine Reihe an Weiterbildungs- und Karrierechancen außerhalb des Ausbildungsberufes Fluggeräteelektroniker/-in. Industriemeister/-in im Bereich Flugzeugbau/Luftfahrtechnik wäre eine Möglichkeit einen höheren Karriereast zu erklimmen. Bestandteil dieser Weiterbildung sind weiterhin die Planung, Überwachung und Steuerung, jedoch kommen auch organisatorische Aufgaben hinzu.
Auch die Weiterbildung zum/zur Techniker-/in stellt eine Maßnahme zur Weiterbildung dar. Hier kann auch der Aufgabenbereich des Vertriebs und des Services zu den anfänglichen Aufgaben hinzukommen.
Zu guter Letzt ist natürlich auch ein Studium der Elektrotechnik oder in der Luft- und Raumfahrttechnik erstrebenswert.

Bedrohter Beruf? Die Fakten sagen "Ja"

Leider zählt der Beruf Fluggeräteelektroniker/-in zu den bedrohten Berufen. Die Beschäftigtenzahlen sind zwar seit 2012 etwas angestiegen, jedoch macht die Digitalisierung nicht Halt. Laut Job-Futuromat können 5 von 6 Bereichen früher oder später durch moderne Technologien automatisiert werden. So liegt die Automatisierbarkeit bei fast 83%. Wie die Zukunft dieses Berufsbildes aussieht ist ungewiss.

Einige Bereiche sind besonders stark von der Digitalisierung betroffen:

  • Bordelektronik
  • Navigationselektronik
  • Avionik (Gesamtheit der elektrischen und elektronischen Geräte an Bord eines Fluggerätes)
  • Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik
  • Funknavigationstechnik

Perspektiven und Chancen für die Zukunft

Zum jetzigen Zeitpunkt kann man noch nicht mit Gewissheit sagen, dass dieses Berufsbild in 3, 10 oder 15 Jahren gänzlich ausgestorben ist, allerdings sollte man sich damit auseinandersetzen, dass es früher oder später so kommen könnte.
Glücklicherweise gibt es nicht nur bedrohte Berufe, sondern auch Jobs mit Zukunft. Auch wenn einige Berufe immer weiter in den Hintergrund rücken, eröffnen sich für andere Branchen mit der Zeit neue Möglichkeiten. Die Nachfrage steigt gerade im Online-Bereich seit den letzten Jahren mit wachsender Geschwindigkeit an. Es tauchen immer häufiger neue Trends auf, die die perfekte Grundlage für Jobs mit Zukunft sind.

Unsere Kurse

Um sich auf den Ernstfall vorzubereiten bieten wir Ihnen eine Reihe von Fernlern-Kursen an. Sie haben  die Möglichkeit zeitflexibel und ortsunabhängig neben Ihrem aktuellen Job zu lernen. Außerdem erhalten Sie einen lebenslangen Zugriff auf alle Lerninhalte, welche durch unsere Dozenten mit Expertenstatus vermittelt werden.

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