Dieser Beruf hat viel mit Hitze und Feuer zu tun. Glas wird zum Schmelzen und dann durch Glasbläser/-innen in Form gebracht. Er beruht auf einer sehr alten Tradition und setzt Fingerspitzengefühl und Sensibilität voraus. Wie steht es aber um diesen Beruf, wenn man die Digitalisierung betrachtet? Wir haben uns dieses Thema mal ein wenig genauer angesehen:

Die Ausbildungsinhalte

Innerhalb der dreijährigen dualen Ausbildung lernen die Azubis sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die damit verbundene Praxis kennen. Die Ausbildung selbst findet in Werkstätten und den dazugehörigen Berufsschulen statt.
Die ein oder andere Anforderung sollte allerdings schon vor dem Start der Ausbildung gegeben sein:

• ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Sorgsamkeit
• Leidenschaft für die Kunst
• Kreativität und Ideenreichtum
• handwerkliches Geschick

Auch die schulische Laufbahn spielt eine Rolle. Es gibt einige Schulfächer, die gerade in diesem Beruf sehr wichtig sind. Dazu gehören neben Technik auch Kunst und Naturwissenschaften.

Die Tätigkeiten als Glasbläser/-in

Alles rund um das Thema Glas fällt in das Aufgabengebiet der Glasbläser/-innen. Vasen, Figuren, Kugeln aber auch Scheiben werden hier fast nur mit der Hand gefertigt. Mit Hilfe von hohen Temperaturen werden dazu Glasröhren oder Glasstäbe erhitzt und geschmolzen. Das Glas ist dann bereit für die weitere Bearbeitung und kann geblasen werden. Zwischendurch kann es immer wieder dazu kommen, dass sich das Glas zu sehr abkühlt. Ein erneutes Erhitzen sorgt dafür, dass die Arbeit der Glasbläser/-innen weitergeführt werden kann.

Kreativität und Geschick sind in diesem Beruf besonders wichtig. Nur so können die unterschiedlichen Werke entstehen. In einigen Fällen werden Form und Farbe auch vom jeweiligen Auftraggeber vorgegeben. In vielen Bereichen haben Glasbläser/-innen jedoch freie Hand in der Gestaltung ihrer Werke. Hitze sollte dabei nicht zu den Dingen gehören, die nicht gut vertragen werden. Temperaturen zwischen 1100 und 1300 Grad Celsius sind keine Seltenheit. Von der Skizzierung bis zur Qualitätskontrolle des Endproduktes liegt alles in der Hand der Glasbläser/-innen.

Das jährliche Einkommen

Viele Handwerksberufe sterben aus. Zum einen liegt das an der zunehmend geringer werdenden Auftragslage, zum anderen auch an der Bezahlung. Ein/e Glasbläser/-in kann im Durchschnitt mit einem jährlichen Gehalt von 25.000€ brutto rechnen. Hierbei handelt es sich jedoch um ein Einstiegsgehalt, welches durch Weiterbildungen deutlich verbessert werden kann.

Werden Glasbläser/-innen von der Digitalisierung verdrängt?

Berufsbilder, die es bereits seit vielen Jahren gibt und die auch eine jahrhundertelange Tradition aufweisen, sind in der Regel sehr stark von der Digitalisierung betroffen. Genauso sieht es im Beruf Glasbläser/-in aus. Nahezu alle Tätigkeiten können automatisiert werden. Die manuelle Arbeit verliert zunehmend an Bedeutung und kann durch modernste Technik und Maschinen ersetzt werden.

Folgende Kernbereiche sind besonders stark von der Digitalisierung betroffen (Quelle: job-futuromat.iab.de):

• Gemengemachen
• Glas blasen
• Heißverformen
• Modellieren
• Einfärben
• Schmelzen
• Veredeln

Die Berufsfelder der Zukunft

Sie sind Glasbläser/-in und wissen, dass die Digitalisierung diesen Beruf nach und nach vom Arbeitsmarkt verdrängen könnte? Dann ist es an der Zeit, sich nach etwas Neuem umzusehen, denn die Digitalisierung hat nicht nur Nachteile. Mit der voranschreitenden Technik erscheinen immer wieder neue Berufsfelder, die sich über die letzten Jahre schon sehr gut etablieren konnten. Die Nachfrage steigt immer weiter an. Genau aus diesem Grund ist es umso wichtiger für diese neuen Bereiche geschultes und qualifiziertes Personal zu finden. Kreative Köpfe sind gerade im Online Marketing sehr gefragt und gut aufgehoben.

Mit unseren Kursen in die Zukunft

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