Gummiverarbeiter /-innen sind für die Überprüfung von Betriebswerten an Maschinen, wie zum Beispiel Temperatur oder Druck, zuständig. Sie sind grundsätzlich an der Durchführung der Tests beteiligt und passen dann die Einstellwerte an. Doch wie steht es um die Zukunft dieses Berufes? Wird die Digitalisierung Einfluss haben? Wir haben uns das mal genauer angesehen:

Ausbildung und andere Anforderungen

Dieser Beruf erfordert einige Jahre Ausbildung. Das durchschnittliche Gehalt während dieser Ausbildung liegt zwischen 650 und 950€. Ein/e zukünftige/r Auszubildende/r sollte über die folgenden Fähigkeiten verfügen, um in seinem Beruf erfolgreich zu sein:

  • Sicherheitsbewusstsein
  • Chemisches Verständnis
  • Belastbarkeit (Lärm und Geruch von Maschinen)
  • Mathematikkenntnisse
  • Grundkenntnisse der Maschinen
  • Flexibilität (Schichtarbeit)
  • Kommerzielles Denken

Was sind Aktivitäten und Anwendungsbereiche eines/einer Gummiverarbeiter/-in?

Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung haben Gummiverarbeiter/-innen nun ein breites Tätigkeitsfeld.
Sie kümmern sich um die Einrichtung von Maschinen und Anlagen und überwachen diese im laufenden Betrieb. Wie eingangs schon erwähnt überprüfen sie dabei auch die Werte der jeweiligen Maschine und korrigieren diese gegebenenfalls. Die entstandenen Produkte müssen natürlich auch kontrolliert werden, so fällt die Qualitätskontrolle ebenfalls in den Aufgabenbereich eines/einer Gummiverarbeiter/-in. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten müssen die Maschinen und Anlagen von Zeit zu Zeit gewartet und von Verschleißteilen befreit werden.
Typische Branchen, in denen ein/e Gummiverarbeiter/-in Beschäftigung finden kann, ist die Gummi- und Kautschukindustrie.

Was ist das Bruttojahreseinkommen eines Gummiverarbeiters?

Ein Gummiverarbeiter kann heutzutage jährlich ca. 36.000€ brutto verdienen. Diese Summe ist jedoch nicht allgemein gültig und kann höher aber auch geringer ausfallen, abhängig von Faktoren wie Berufserfahrung oder Tätigkeitsbereich.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Dieses Berufsbild eröffnet einige Chancen seine Karriere voranzutreiben.
So können beispielsweise als Techniker/-in der Fachrichtung Kunststoff- und Kautschuktechnik  weiterführende Aufgaben in der Entwicklung, Konstruktion, Herstellung, Verarbeitung und im Vertrieb der Produkte.
Als Industriemeister/-in der Fachrichtung Kunststoff und Kautschuk gehört die Steuerung und Überwachung der Arbeitsprozesse zu den täglichen Aufgaben.
Mit der Hochschulzugangsberechtigung ist es möglich im Anschluss ein Studium der Richtung Kunststofftechnik oder Chemieingenieurwesen zu absolvieren.

Wie stark wird die Digitalisierung diesen Beruf betreffen?

Laut der Quelle Job-Futuromat könnten bereits fast alle typischen Aufgaben in diesem Berufsbild durch den Einsatz digitaler Technologien automatisiert werden. Die Chancen auf Automatisierung in diesem Beruf liegen also bei 100%. Bisher wurden beispielsweise alle Arbeiten von der Rohstoffanalyse bis zum Mischen des Materials manuell ausgeführt. Mit der Einführung der digitalen und modernen Technologien werden jedoch zunehmend die Arbeiten von Maschinen ausgeführt, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass in naher Zukunft verbleibende Mitarbeiter durch Maschinen ersetzt werden.

Die am stärksten betroffenen Bereiche dieses Berufs sind:

  • Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung
  • Formpressen
  • Gummiauskleiden, -umkleiden
  • Kautschuk-. Gummiverarbeitung

Zukünftige Jobs

Die Welt wird von Tag zu Tag mehr digitalisiert und immer mehr Berufe bieten nicht mehr die notwendige Sicherheit von der Digitalisierung um jeden Preis verschont zu bleiben. Obwohl teilweise Berufe bereits ausgestorben sind oder eine sehr unsichere Zukunft haben, so gibt es neben der langen Liste der bedrohten Berufe eine mindestens genau so lange Liste der Jobs mit Zukunft. Die Online-Branche zeigt dabei, wie wandelbar und breit gefächert auch eine unter der Digitalisierung enstandenen Branche sein kann. Es gibt eine Vielzahl von Bereichen mit einer sicheren Zukunft, beispielsweise Content Marketing, E-Commerce oder Augmented/Virtual Reality. Die Digitalisierung bringt unweigerlich eine gesteigerte Produktivität mit sich, was dazu führt, dass viele Unternehmen inzwischen von eben dieser profitieren. Doch wie bereitet man sich am besten auf eine ungewisse Zukunft vor?

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