Draußen regnet es und Sie genießen Ihr Soundsystem bei einer Tasse Kaffee. Klingt das nicht verlockend? Aber wer ist für die Installation dieser Systeme zuständig? Ein/ Informationselektroniker/-in erledigt diese Aufgabe. Und wie steht es, vor dem Hintergrund der Digitalisierung, um diesen Beruf? Wir haben uns die Fakten mal genauer angesehen:

Ausbildung und Voraussetzungen

Der Beruf Informationselektroniker/-in erfordert eine 3,5-jährige Ausbildung im Handwerk. Während dieser Zeit kann ein Auszubildender 650€ bis 1100€ verdienen. Einige Anforderungen sollten jedoch erfüllt sein, um die Ausbildung und das folgende Berufsleben erfolgreich zu meistern.

  • Sorgfalt
  • Konzentrationsfähigkeit
  • technisches Verständnis
  • Kunden- und Serviceorientierung
  • Geschicklichkeit
  • Umsicht
  • Schwindelfreiheit

Tätigkeiten und typische Einsatzbereiche

Nach der erfolgreichen Beendigung der Ausbildung sind Informationselektoniker/-innen für den Verkauf, die Reparatur und die Installation der Kommunikationssystemen und elektronischen Unterhaltungsgeräten in Unternehmen oder bei Einzelpersonen verantwortlich. Zu ihren Aufgabenbereichen zählt ebenso die Wartung/Reparatur von Fernsehgeräten, DVD-Playern, Digitalkameras, Computern, Telekommunikations- und Satellitensystemen.
Außerdem beraten und informieren Informationselektroniker/-innen die Kunden im Umgang mit ihren neu installierten Systemen.
Auch IT-Systeme sind Bestandteile der Tätigkeiten eines/einer Informationselektronikers/-elektronikerin.
Beschäftigung finden sie in erster Linie in Betrieben des Informationshandwerks, im Einzelhandel oder auch bei Rundfunkveranstaltern.
Ihre Arbeit verrichten sie dabei entweder bei den Kunden vor Ort oder sie arbeiten in Werkstätten, Lagerräumen oder im Servicebereich.

Durchschnittseinkommen eines/einer Informationselektroniker/-elektronikerin

Jährlich kann ein/e Informationselektroniker/-in bis zu 44.000€ brutto verdienen. Diese Summe kann jedoch varrieren und kommt auf die Berufserfahrung oder die Branche an. Sie kann daher auch höher oder geringer ausfallen.

Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten

Sollte nach der Ausbildung der Karriereweg noch nicht beendet sein, dann bieten sich eine Reihe von Weiterbildungen an, die Karriereleiter weiter nach oben zu klettern.
Als Techniker/-in können dann Führungsaufgaben wie die Personalplanung zu den alltäglichen Aufgaben gehören.
Auch die Weiterbildung als Meister/-in stellt einen Weg in höhere Führungspositionen dar.
Mit der Selbstständigkeit kann dann nach der Meisterprüfung ein eigener Betrieb geführt werden.
Wie nach so gut wie jeder Ausbildung steht einem anschließenden Studium nach dem Erhalt der Hochschulzugangsberechtigung nichts mehr im Weg. Studienfächer wie Elektrotechnik oder Informationstechnik sollten dann das Wissen vertiefen.

Wie stehen die Automatisierungschancen für diesen Beruf?

Laut Job-Futuromat hat dieser Beruf eine Automatisierbarkeit von 100%. Alle typischen Tätigkeiten auf diesem Gebiet sind entweder schon digitalisiert worden und werden in der Zukunft automatisiert. Das deutet darauf hin, dass sich die Prioritäten und in erster Linie die manuellen Arbeiten ändern werden, weg von der händischen Arbeit hin zur maschinellen Tätigkeit. Während dann Aufgabenbereiche wegfallen, so eröffnen sich neue Gebiete. Beispielsweise zählt dann die Maschinenüberwachung zu den wichtigsten Aufgaben.

Diese Bereiche sind besonders stark von der Digitalisierung betroffen:

  • Mikrocomputer-, Mikroprozesstechnik
  • Informations-, Computertechnik
  • PC-Technik
  • Datennetzinstallation
  • Fernsehtechnik
  • Elektronik
  • Nachrichten-, Kommunikationstechnik
  • Radiotechnik
  • Hardwareinstallation, Softwareinstallation

Jobs mit Zukunft

Wenn Sie nun mit etwas gemischten Gefühlen auf Ihre berufliche Zukunft schauen, dann werden Sie schnell feststellen, dass neben der unendlich lang erscheinenden Liste der bedrohten Berufe auch eine mindestens genau so lange Liste der Jobs mit Zukunft existiert. Denn die Digitalisierung schließt nicht nur Türen, sondern eröffnet auch ganz neue Perspektiven.
Vor allem der Online-Bereich stellt eine außerordentliche große Chance für neue Arbeitsplätze dir, die weiterhin viel Potential hat. Die Nachfrage stieg in den letzten Jahren rasant an und wird auch in der Zukunft nicht abnehmen, da dieser Bereich zukunftsorientiert und modern ist. So gibt es inzwischen viele Unternehmen, zum Beispiel IKEA, die auf die Onlinepräsenz setzen. Mit der Entwicklung von Apps, die mit Hilfe von Augmented/Virtual Reality die Einrichtung der eigenen vier Wände übernimmt, zeigt das Unternehmen ganz klar, wo die Reise auch in der Zukunft hingehen wird.

Unsere Kurse als Ihre Chance

Aus diesem Grund haben wir einige Weiterbildungskurse entwickelt, mit denen der Start in die digitale Zukunft einfacher gestaltet werden kann. Getreu dem Motto „Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit“ haben wir diese Kurse so gestaltet, dass sie neben der Weiterbildung Ihren beruflichen Tätigkeiten weiterhin nachgehen können. Die Vorlesungen mit unseren branchenerfahrenen Dozenten finden online statt, so haben sie die Möglichkeit, Vorlesungen nachzuarbeiten, wenn Sie es zeitlich einmal nicht einrichten können, am vereinbarten Termin teilzunehmen. Wir stellen Ihnen die Aufzeichnungen der Live-Vorlesungen lebenslang zur Verfügung. Sie können also Ihr erlerntes Wissen auch mit Ihren Mitarbeitern teilen.

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