Das eigene Geld vermehren? Das klingt doch immer nach einer super Idee! Aber wie macht man es und welche Risiken gilt es zu beachten? Hier kommen dann Investmentfondkaufmänner/-frauen ins Spiel. Doch ist dieser Beruf ebenfalls ein durch die Digitalisierung bedrohter Beruf? Wir haben uns die Fakten mal etwas genauer angesehen:

Ausbildung und Anforderungen

Für diesen Beruf ist eine dreijährige Ausbildung erforderlich, um im Bankensektor als Investmentfondskaufmann/-frau anerkannt zu werden. Das durchschnittliche Gehalt, das man während der Ausbildung verdienen kann, beträgt zwischen 900€ und 1100€ monatlich.
Dabei sollten folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Kundenorientierung
  • Serviceorientierung
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Sorgfalt
  • Konzentration
  • Verschwiegenheit
  • kaufmännisches Denken
  • Verhandlungsgeschick
  • psychische Belastbarkeit
  • Wirtschaftkenntnisse
  • Mathematikkenntnisse
  • Englischkenntnisse

Tätigkeiten und Einsatzbereiche

Die Hauptaufgabe von Investmentfondskaufmännern/-frauen besteht darin, die Kapitalmärkte im In- und Ausland zu untersuchen. Sie analysieren dabei Geld-, Kapital- und Wertpapiere. Der Kundenservice steht für sie an erster Stelle: Investmentfondkaufmänner/-frauen eröffnen Depotkonten für Kunden und betreuen diese Depots. Außerdem sind sie für die Abwicklung von Handels- und Kundenaufträgen zuständig und beraten mögliche Interessenten.
Arbeit finden sie in Kreditinstituten, Investment- und Kapitalgesellschaften, an der Börse oder im Versicherungsgewerbe. Dort verrichten sie ihre Tätigkeiten in Büros und Besprechungszimmern.

Wie hoch ist das Bruttojahresgehalt eines/einer Investmentfondskaufmanns/-frau?

Als Investmentfondskaufmann/-frau kann jährlich rund 51.000€ brutto verdient werden. Diese Summe variiert jedoch und kann, abhängig von Berufserfahrung und Unternehmensgröße, höher, aber auch niedriger ausfallen.

Weiterbildung und Perspektiven

Wenn der Wissensdurst nach der abgeschlossenen Ausbildung noch gestillt sein sollte, dann gibt es eine Reihe von Weiterbildungsmöglichkeiten.
Mit der Weiterbildung als Investment-Fachwirt, nachdem 6 Jahre Berufserfahrungen gesammelt wurden, können Aufgaben in einer höheren Führungsebene zum Alltag gehören.
Als Fondmanager kann ebenfalls die Karriereleiter weiter nach oben geklettert werden. Hierbei kann  eine Art fachbezogenes Studium Voraussetzung sein, auf welches von vielen Unternehmen bestanden wird.

Investmentfondskaufmann/-frau – Ein bedrohter Beruf?

Laut der Quelle Job-Futuromat liegt die Automatisierbarkeit bei ca. 71%. Das deutet auf eine recht hohe Rate, die über die Jahre stetig steigen wird. Denn schon jetzt sind in diesem Berufsbild 5 von 7 typische Tätigkeiten durch moderne Technologien ersetzbar. Natürlich heißt das nicht, dass dieser Beruf vollkommen aussterben wird. Fakt ist allerdings, dass einige Tätigkeiten wegfallen und gegebenenfalls durch neue ersetzt werden.

Folgende Bereiche sind dabei ganz besonders stark betroffen:

  • Depotgeschäft
  • Buchführung, Buchhaltung
  • Investmentfonds
  • Fondsbuchhaltung
  • Wertpapiergeschäft

Jobs mit Zukunft

Die Technologie schreitet schnell voran und mit ihr ist eine signifikante Veränderung auf dem Arbeitsmarkt zu erkennen. Viele Berufe sind durch die Digitalisierung bedroht und werden über die Jahre langsam aber sicher abgebaut. Für viele Menschen ist dies der Zeitpunkt, sich über eine andere berufliche Zukunft Gedanken zu machen. Doch die Digitalisierung hat nicht nur Nachteile. Sie eröffnet vielen Bereiche ganz neue Möglichkeiten. So die Online-Branche: Sie erfreut sich seit den letzten Jahren einer stetig wachsenden Nachfrage. Kaum ein Unternehmen kommt mehr drum herum, sich einen attraktiven und erfolgreichen Internetauftritt aufzubauen. Umso wichtiger ist es nun, geschultes Personal einzusetzen.

Unsere Kurse als Ihre Chance

Aus diesem Grund haben wir einige Weiterbildungskurse entwickelt, mit denen wir Sie auf Ihrem Weg in die digitale Zukunft unterstützen wollen.
Mit unseren branchenerfahrenen Dozenten lernen Sie alle wichtigen Inhalte Ihres ausgewählten Kurses. In Form von Live-Vorlesungen werden die praxisnahen Themen vermittelt. Sie haben also die Möglichkeit, berufsbegleitend teilzunehmen und können Ihrer beruflichen Tätigkeit weiterhin nach gehen.
Auf unserer modernen Online-Lernplattform startIQ können Sie sich zudem sowohl mit anderen Kursteilnehmern als auch mit den Dozenten vernetzen und aufkommende Fragen während des Kurses unkompliziert klären.
Nach erfolgreichem Abschluss Ihres Kurses erhalten Sie von uns ein anerkanntes IHK-Zertifikat.

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