Hochwertige Stoffe und Kleidung spielen für viele Menschen eine ausschlaggebende Rolle. Aber wer ist dafür zuständig, dass die Bekleidung ohne Mängel und Schäden beim Kunden ankommt? Die Produktprüfer/-innen Textil. Sie sind dafür verantwortlich, die Textilstoffe auf Fehler zu überprüfen und sicherzustellen, dass die Qualität dieser Stoffe den Anforderungen der Konsumenten entspricht. Doch kann diese Aufgabe eigentlich schon eine Maschine übernehmen? Wir haben uns das mal genauer angesehen:

Ausbildung und Voraussetzungen

Die Ausbildung als Produktprüfer/-in Textil erstreckt sich über 3 Jahre. Dabei erhalten die Auszubildenden ein durchschnittliches Einkommen von 800€ bis 1100€. Für das erfolgreiche Bestehen der Ausbildung sollten einige Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Belastbarkeit
  • Fingerfertigkeit zum Ausbessern kleiner Fehler
  • Hand-Augen-Koordination
  • Aufmerksamkeit
  • Beobachtungsgenauigkeit
  • Geschicklichkeit
  • Mathematikkenntnisse

Einsatzgebiete und Tätigkeiten

Nachdem die Ausbildung abgeschlossen wurde, sind Produktprüfer/-innen Textil dafür zuständig, die entstandenen Produkte zu überprüfen.
Sollten die Kleider Fehler, Verschmutzungen, Löcher oder Farbunterschiede, beheben sie dies, teilweise noch durch reine Handarbeit. Die Fehler, die auftauchen, dokumentieren sie in dafür vorgesehene Protokolle und analysieren, ob die diese aufgrund von Maschinenstörungen entstanden sind. Die Fehlerquellen werden dann an die Verantwortlichen der Produktion weitergegeben.
Typische Branchen, in denen ein/e Produktprüfer/-in Textil Arbeit finden kann, sind Bekleidungshersteller und die Textilindustrie sowie kleine Tuchfärbereien.

Was ist das durchschnittliche Jahreseinkommen eines/einer Produktprüfers/-in Textil?

Jährlich kann ein/e Produktprüfer/-in Textil bis zu 32000€ brutto verdienen. Die Gesamtsumme des Einkommens kann jedoch variieren oder je nach Fachgebiet, typischen Branchen und Fähigkeiten entweder höher oder niedriger sein.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

Eine Verlängerung der Ausbildung um 1 Jahr führt dazu, dass die Produktprüfer/-innen zu Produktionsmechaniker/-innen werden.
Außerdem kann die Weiterbildung zum/zur Industriemeister/-in oder zum/zur staatlich geprüften Techniker/-in der Fachrichtung Textiltechnik absolviert werden.
Nachdem die Hochschulzugangsberechtigung erlangt wurde, kann auch ein Studium der Richtung Textil- und Bekleidungstechnik, Kunststoff-, Leder- und Textiltechnik oder Innovative Textilien angeschlossen werden.

Hat die Digitalisierung Auswirkungen auf diesen Beruf?

Der Haupttätigkeitsbereich eines/einer Produktprüfers/-prüferin deutet darauf hin, dass dieser Beruf auf manueller und maschineller Arbeit basiert, sodass die Wahrscheinlichkeit einer kompletten Digitalisierung nur bei 60% liegt (Quelle: jobfuturomat.iab.de). Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Prozentsatz gleich bleibt. Bei der rasanten Entwicklung der modernen Technologie kann es durchaus sein, dass die Wahrscheinlichkeit der möglichen Automatisierbarkeit dieses Berufsbildes deutlich ansteigt.

Bisher sind dies die am stärksten betroffenen Bereiche:

  • Egalisieren (Tuschen)
  • Noppen
  • Physikalische-technische Textilprüfung

Jobs mit Zukunftsaussichten

Im Laufe der Zeit sind aufgrund der Automatisierung viele Arbeitsplätze verschwunden, andererseits sind jede Menge neue Bereiche und Branchen in den letzten Jahren hinzugekommen. Die zukunftsorientiertesten Jobs sind unter anderem Online-Jobs. Mit der Entwicklung der Wirtschaft und außerdem durch die rasante Digitalisierung haben sich die Prioritäten geändert. Einige Aufgabenfelder werden komplett wegfallen, weil sie von Maschinen übernommen werden, dafür werden jedoch neue Tätigkeiten folgen.

Um sich für die Zukunft abzusichern ist also ein stetiges Weiterbilden von Nöten. Denn ein Sprichwort besagt: „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“

Unsere Kurse

Um Sie auf die digitale und moderne Arbeitswelt der Zukunft ausreichend vorzubereiten und zu unterstützen, haben wir eine Reihe von Weiterbildungskursen entwickelt.

So können Sie sich einen Plan B aufbauen, falls Ihr Beruf in einigen Jahren ausgestorben ist.
Der große Vorteil unserer Kurse ist, dass sie online stattfinden. Sie können also weiterhin Ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Wöchentlich finden 1 bis 2 Online-Vorlesungen statt. Sie haben sogar die Möglichkeit, falls sie es zeitlich einmal nicht einrichten können teilzunehmen, die Vorlesung an einem anderen Tag nachzuarbeiten.
Für das erfolgreiche Beenden der Weiterbildung erhalten Sie von uns ein anerkanntes IHK-Zertifikat, mit welchem sich Ihnen attraktive Karrierechancen eröffnen.

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