Bei diesem Beruf handelt es sich um einen ehemaligen Ausbildungsberuf. Er wurde 2007 von der neuen Bezeichnung Mediengestalter/-in Digital und Print ersetzt. Eine Modernisierung von Berufen findet alle paar Jahre statt. Dass es diesen Beruf allerdings nicht mehr gibt, deutet darauf hin, dass die Digitalisierung ihre Finger im Spiel hatte. Wir haben diesen Beruf mal ein wenig genauer unter die Lupe genommen:

Ausbildung und Anforderungen

Die Ausbildungszeit für diesen Beruf betrug 3 Jahre. In dieser Zeit verdienten die Auszubildenden ungefähr zwischen 700€ und 1000€ monatlich. Für eine erfolgreiche Ausbildung war es von Vorteil einige Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Kreativität
  • Gute Hand-Auge-Koordination
  • künstlerisches Talent
  • Mathematikkenntnisse
  • Sinn für Ästhetik

Haupttätigkeiten und Einsatzbereiche

Schriftsetzer/-innen waren für das Entwerfen und Gestalten von Büchern, Katalogen oder Zeitschriften durch Bild, Schrift, Farben, Grafiken und Flächen zuständig. Später fügten sie alle Elemente am Computer zusammen und bereiteten sie für die Weiterverarbeitung vor.  Außerdem waren sie für die Gestaltung der Layouts der Printmedien verantwortlich. Das Analysieren von Schriften und des Schriftbildes gehörte ebenfalls zu ihren Aufgaben. Qualitätskontrollen spielten eine ebenso große Rolle.
Beschäftigung fanden Schriftsetzer/-innen im Druck und in der Druckweiterverarbeitung sowie in der Werbung.

Wie hoch war das Jahreseinkommen eines/einer Schriftsetzers/-setzerin?

Jährlich verdienten die Schriftsetzer/-innen ein durchschnittliches Bruttoeinkommen von etwa 35.000€. Diese Summe konnte jedoch variieren, da sie von verschiedenen Faktoren wie Unternehmensgröße oder -standort abhängt und höher, aber auch geringer ausfallen.

Wie hat sich die Digitalisierung auf diesen Beruf ausgewirkt?

Dieser Beruf war eindeutig von der Digitalisierung betroffen. Laut dem Job-Futuromaten können in diesem Beruf 3 von 6 typischen Tätigkeiten von modernen Maschinen übernommen werden. Das bedeutet, dass die Automatisierungsrate 50% beträgt. Da es, wie eingangs schon erwähnt, diesen Beruf nicht mehr gibt, kann man also davon ausgehen, dass die Digitalisierung maßgeblich dazu beigetragen hat. Unter der neuen Berufsbezeichnung werden ähnliche Tätigkeiten ausgeführt. Das heißt, dass mit ziemlich hoher Sicherheit auch dieser Beruf von der Digitalisierung bedroht sein wird.

Folgende Bereiche sind die, die besonders stark betroffen waren:

  • Druckvorlagenherstellung
  • Typografie, Schriftgestaltung
  • Bildbearbeitung, digital

Jobs mit Zukunft

Auf der einen Seite haben wir eine Liste von Berufen, die durch die Digitalisierung gefährdet sind, auf der anderen Seite ist die Digitalisierung eine Art Plattform für viele neue Jobs. Unzählige davon sind in der heutigen Gesellschaft leider noch sehr unbekannt. Aus diesem Grund kann das ganze Potenzial, dass diese Jobs bietet, nicht vollkommen ausgeschöpft werden. Schauen wir uns den Bereich Online Marketing an. Heutzutage informiert sich nur noch selten jemand über Zeitungen, welche Dienstleister am besten zu dem eigenen Vorhaben passt. Viel mehr spielt die Internetpräsenz der einzelnen Unternehmen eine große Rolle. Social Media Marketing und Content Marketing sind die neuen Werbebanner an der Bundesstraße.

Unsere Kurse

Und an dieser Stelle kommen wir zum Einsatz. Wir haben einige Weiterbildungsmöglichkeiten entwickelt, mit denen Sie fit in die digitale Zukunft starten können. Unsere Onlinekurse finde ein- bis zweimal die Woche in Form von Live-Vorlesungen statt. So haben Sie die Möglichkeit, sich flexibel neben ihrem aktuellen Berufsleben weiterzubilden, egal von wo Sie kommen. Unsere branchenerfahrenen Dozenten gehen auf all Ihre Fragen und Anregungen ein und vermitteln die praxisnahen Inhalte kompetent und aufgeschlossen.
Sobald Sie Ihren Wunschkurs erfolgreich beendet haben, erhalten Sie ein anerkanntes IHK-Zertifikat.

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