Das Design spielt bei vielen Entscheidungen eine Rolle. Unsere Kleidung suchen wir nach dem Aussehen aus und genauso ist es bei einem neuen Auto oder einem Sofa. Neben dem Aussehen ist aber auch die Funktionalität ein wichtiger Faktor. Als Technische/r Produktdesigner/-in bestimmst du das Aussehen und die Funktion von großen Geräten und Maschinen.

Voraussetzungen und Ausbildung als Technische/r Produktdesigner/-in

In der Regel dauert die Ausbildung 3 ½ Jahre. Der Verdienst ist dabei gestaffelt und steigert sich von Jahr zu Jahr. Im ersten Lehrjahr ist mit einem durchschnittlichen Gehalt von 1000€ zu rechnen. Im vierten Jahr steigt der Lohn und befindet sich im Durchschnitt bei 1200€. Damit die Ausbildung und insbesondere der Beruf gelingen, gibt es einige Voraussetzungen, die erfüllt sein sollten:

  • Technikinteresse
  • Eine hohe Sorgfalt
  • Kreativität

Ohne diese drei Eigenschaften wird es schwer werden in dem Beruf Technische/r Produktdesigner/-in Fuß zu fassen. Außerdem sollten die Noten in den Schulfächern Mathe, Technik und Physik sehr gut sein. Viele Ausbildungsunternehmen wünschen sich mindestens einen Realschulabschluss.

Betätigungen bei der Arbeit als Technische/r Produktdesigner/-in

Was früher noch der/die technische Zeichner/-in war, hat heute eine andere Berufsbezeichnung. Die grundlegenden Arbeiten sind die Gleichen, jedoch hat sich das ein wenig der Digitalisierung angepasst. Es gibt zwei Fachrichtungen. Der eine Bereich beschäftigt sich mit der Produktgestaltung und Konstruktion, der andere mit Maschinen und Anlagenkonstruktionen. Die Aufgabenfelder sind hier also gestaffelt.

Produktgestaltung und Konstruktion

Bei der Produktgestaltung und Konstruktion steht die Arbeit am Computer mit speziellen 3D- Programmen im Vordergrund. Neben der Kreativität stehen hier auch Arbeiten im Bereich der Kosten- und Werkstoffmöglichkeiten an. Die Entwürfe, die hier entstehen, dienen dann der weiteren Produktion.

Maschinen und Anlagenkonstruktion

Die Fachrichtung Maschinen und Anlagenkonstruktion hat die gleichen grundlegenden Arbeiten. Hier wird jedoch mehr Wert auf die Maschinen und Anlagen gelegt. Außerdem gilt es, die Elektronik mit einzubeziehen, die für den Betrieb der entstandenen Produkte wichtig ist.

In beiden Bereichen ist das Berechnen von Flächen, Winkeln und dem Volumen ein wichtiger Punkt. Unterschiede gibt es nur bei den Abläufen und den Hilfsmitteln der jeweiligen Fachrichtungen. Je nach Bereich findet die Arbeit in der Industrie statt. Durchgeführt werden die verschiedenen Tätigkeiten hauptsächlich am Computer. Am Ende entstehen Produkte wie Gabelstapler, Möbel oder auch Fahrzeuge.

Bruttojahresgehalt

Als Einstiegsgehalt gilt ein jährliches Bruttogehalt von rund 31.000€. Durch Berufserfahrung und unterschiedliche Weiterbildungsmöglichkeiten kann dieses jedoch variieren. Natürlich kommt es auch immer auf den jeweiligen Arbeitgeber an. Unterschiedliche Tarifverträge und das jeweilige Bundesland spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle, wenn es um die Höhe des Gehalts geht.

Das Angebot der Weiterbildung

Im Beruf Technische/r Produktdesigner/-in gibt es einige Weiterbildungen. So besteht die Möglichkeit eines/einer staatlich geprüften Technikers/Technikerin oder Gestalters/Gestalterin. Aber auch der Weg zum/zur technischen Betriebswirt/-in sowie ein Studium können dabei helfen die Karriereleiter weiter nach oben zu klettern.

Die Bedrohung durch die Digitalisierung

Die Änderung von Technische/r Zeichner/-in zum/zur Technische Produktdesigner/-in zeigt eigentlich schon, dass die Digitalisierung bereits ihre Spuren hinterlassen hat. Einige Bereiche in diesem Beruf lassen sich sehr einfach durch maschinelle Arbeit ersetzen. Bei anderen Punkten ist der Mensch ein wichtiger Faktor. Die Arbeit durch Maschinen ist wenig flexibel und wirtschaftlich in manchen Punkten eher negativ eingestuft. Jedoch können in dem Bereich Technische/r Produktdesigner/-in 100% der Aufgaben durch ein Programm oder eine Maschine ersetzt werden.

Dabei handelt es sich um folgende Tätigkeiten (Quelle: job-futuromat.iab.de):

  • Detailkonstruktion
  • Bemaßen
  • Berechnen
  • CAD
  • Anfertigung von Stücklisten
  • Technisches Zeichnen
  • Beschriften
  • Modelle und Musterstücke anfertigen
  • Konstruktionen

Jobs und Tätigkeiten der Zukunft

Immer mehr Berufe sterben durch die Digitalisierung aus. Ebenso häufig werden auch ganze Teilbereiche oder Berufsbezeichnungen selber optimiert und umbenannt. Der Arbeitsmarkt und damit auch die Tätigkeiten befinden sich im ständigen Wandel. Während viele Aufgaben komplett aus dem Leben verschwinden, kommen immer wieder Neue dazu. Ein sehr gutes Beispiel, welches jeder schon einmal gehört hat, ist das Online Marketing. Das Internet eröffnet neue Wege und damit auch neue Möglichkeiten der Arbeit. Bis vor einigen Jahren war es undenkbar, einmal mit Social Media Geld zu verdienen. Heute gehört das zum alltäglichen Leben dazu.

Unsere Kurse für neue Möglichkeiten

Die Vorteile der Arbeit im Bereich Online Marketing sind lang. Gerade in der heutigen Zeit wird das Thema Homeoffice immer beliebter. Kurse, die bequem am eigenen PC durchgeführt werden, sind also die optimale Lösung. Entdecken Sie nicht nur die neuen Möglichkeiten, sondern streben sie eine neue Karriere an. Dank des modernden E-Learnings können Sie im Handumdrehen nicht nur neue Aufgaben erlernen, sondern schon bald einen Job mit Zukunft ausüben.
Sobald Sie Ihren Wunschkurs erfolgreich abgeschlossen haben, erhalten Sie ein anerkanntes IHK-Zertifikat. Mit dieser Auszeichnung stehen Ihnen ganz neue Türen offen.

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